Wird Bio Suisse Pionier bleiben?

.«Ich kann so viel Bio kaufen, wie ich will. Im Wasser spiegelt sich die konventionelle Landwirtschaft. Und dieses Wasser trinke ich», sagt Franziska Herren im NZZ Interview.

Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer 

Mit Unverständnis mussten wir vernehmen, dass der Vorstand von Bio Suisse seiner Delegiertenversammlung die Nein-Parole zur Trinkwasserinitiative empfiehlt.

Die Trinkwasserinitiative unterstützt die Entwicklung hin zu einer schweizweit nachhaltigen Lebensmittelproduktion, indem sie die Subventionen in eine ökologische Lebensmittelproduktion umlenkt. Das wird besonders den Biolandbau stärken!

Die Begründung des Bio Suisse Vorstandes, bei Annahme der Trinkwasserinitiative würden zu viele Betriebe auf Bio umstellen und das heutige Preisgefüge gefährden, hält Karl Schefer, Gründer und Geschäftsinhaber des Bio Weinunternehmens Delinat, für skandalös. Gerade der Bio Suisse Vorstand müsse «zum Ziel haben, dass Bio zunimmt und nicht in einer Nische stecken bleibt mit einem Wachstum von ein, zwei Prozent pro Jahr», so Schefer im Kassensturz.

Heute werden mit unseren Steuergeldern Produktionsweisen gefördert, die unsere Umwelt zerstören, das Klima schädigen, unser Trinkwasser vergiften und unsere Gesundheit gefährden. Die Folgekosten für die Umwelt- und Gesundheitsschäden der Landwirtschaft summieren sich dadurch auf Milliarden Franken jährlich. Somit bezahlt die Bevölkerung 3x für ihre Lebensmittel: mit Subventionen, für den Ladenpreis und für die Folgekosten.

Am 14. April werden sich die Bio Suisse Delegierten zur Trinkwasserinitiative positionieren. Werden sie die Ja-Parole fassen und so die Chance nutzen, die Subventionsmilliarden endlich in jene Produktionsweisen umzulenken, für die Bio Suisse steht: pestizidfreier Anbau, Tierhaltung ohne prophylaktischen Antibiotika-Einsatz und geschlossene Nährstoffkreisläufe?

Eins ist klar: Das Ziel einer schweizweit nachhaltigen Lebensmittelproduktion kann nur erreicht werden, wenn die gesamte Landwirtschaft ökologisch und naturverträglich ausgerichtet wird. Die Trinkwasserinitiative bietet die Grundlage dafür. Ökologisch produzierte Lebensmittel werden dadurch zur Norm und für alle erschwinglich.

Unterstützen auch Sie die Abstimmungskampagne der Trinkwasserinitiative damit geben Sie der Trinkwasserinitiative eine starke Stimme, vielen Dank!   
  • Dank euer Unterstützung konnten wir über Fr. 200'000.- für den Kampagnenstart sammeln, vielen herzlichen Dank!
     
  • Um das Ständemehr zu schaffen, müssen wir auch im Kanton Tessin präsent sein. Für unsere Kampagne auf Italienisch benötigen wir noch Fr. 50'000.-, vielen Dank! Hier können Sie spenden.
     
  • Bestellen Sie Flyer hier und verteilen Sie diese in die Briefkästen Ihrer Umgebung – herzlichen Dank für Ihr Engagement!
Gemeinsam gewinnen wir die Schweizerinnen und Schweizer für ein JA zur Trinkwasserinitiative!

Herzliche Grüsse                                                                   
Franziska Herren & Team

Links: 

K-Tipp: Bio Suisse – Profit wichtiger als sauberes Wasser
SRF: Aufstand der Bio-Bauern gegen den Vorstand von Bio-Suisse
NZZ: Porträt von Franziska Herren
Das Importfutter mit seinem hohen Nährstoffgehalt führt in der Schweiz zu enormen Düngerüberschüssen in Form von Gülle und Ammoniak
Helfen Sie der Trinkwasserinitiative am 13. Juni 2021 zum Erfolg:
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